Babys Ernährung: Einführung von Beikost

Stillen ist unbestritten die beste Ernährungsweise für ein Baby. Ab einem bestimmten Zeitpunkt reicht die Muttermilch aber alleine nicht mehr aus. Das Kind braucht zusätzlich feste Nahrung, um genügend Nährstoffe zu bekommen. Dazu ist das selbständige Essen ein wichtiger Entwicklungsschritt.

Einführung fester Lebensmittel

Beikost fürs Baby sollte frühestens ab dem 4., spätestens im 7. Lebensmonat eingeführt werden.

Bei Babys ab einem Alter von sechs Monaten reichen die Muttermilch oder gekaufte Milchpräparate für eine ausreichende Ernährung nicht mehr aus. Für das Wachstum werden viele Nährstoffe benötigt. Gleichzeitig macht das Kind erste Kaubewegungen und lernt Besteck und Schoppen zu halten. Auch die Zähne beginnen in dieser Zeit zu wachsen. Das ist der richtige Zeitpunkt, dass Ihr Kind feste Nahrung ausprobiert.

Beikost sollte frühestens ab dem 4., spätestens im 7. Monat eingeführt werden. Das Kind muss eine Umstellung vom Saug-Schluck-Reflex zu den Kaubewegungen lernen. Zudem muss die Verdauung sich langsam an feste Nahrung gewöhnen. Bis ungefähr zum 8. Monat sollte das Kind Breie bekommen. Danach kann das Essen auch einfach mit der Gabel zerdrückt werden.

Ganz wichtig ist, dass Sie das Kind nicht mehr weiter füttern, wenn es schon genug gegessen hat und nicht mehr essen möchte. Sonst besteht die Gefahr, dass es sein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl verliert.

Salz, Zucker und blähende Gemüse sollten während dem ersten Jahr noch vermieden werden. Es empfiehlt sich ausserdem, Breireste aus hygienischen Gründen und wegen des Nährstoffverlusts nicht wiederzuverwenden.

Alleine essen und trinken

Wenn Kinder nicht mehr gefüttert werden wollen, beginnen sie zunächst mit den Fingern zu essen. Schon bald aber möchten sie wie die Erwachsenen Besteck und Geschirr benutzen.

Optimal ist Kinderbesteck mit dicken Griffen. Das Messer sollte nicht zu scharf sein und die Gabel nicht zu spitz. Bis das Kind mit Besteck gut umgehen kann, braucht es Zeit und Übung. Ganz einfach ist dies nämlich nicht, und die Geschicklichkeit wird auf den Prüfstand gestellt. Haben Sie also Geduld mit Ihrem Kind.

Beim Trinken verhindern Schnabeltassen ein allzu grosses Chaos. Es ist jedoch wichtig, dass Kinder früh lernen, aus normalen Tassen und Gläsern zu trinken.


swissmom und Hello Family

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