10 Spielideen für Regentage

Spielideen für drinnen garantieren auch bei schlechtem Wetter Spass.

Die Tage werden kühler und nasser, und wenn die ersten Spätsommerstürme über die Dächer fegen, wird es drinnen so richtig gemütlich. Erst recht, wenn man ein paar tolle Spielideen parat hat.

Mit einem dicken Schaumstoffwürfel findet ihr heraus, wer bei den Spielen beginnt - wer eine Sechs würfelt, darf beginnen. Dem Spieler werden die Augen verbunden, die anderen sitzen um den Tisch herum und machen der Reihe nach Geräusche, die der andere erraten muss. Achtung: Es darf immer nur ein Geräusch zu hören sein.Beispiele: einen Keks essen, ein Glas klingen lassen, mit dem Finger schnipsen, mit Wasser gurgeln, die Nase hochziehen.

Das obige Spiel funktioniert natürlich auch mit Tierstimmen. Man kann das Tierstimmenspiel aber auch anders anpacken: Man klebt ein Tier auf einen Zettel, faltet ihn und wirft alle Zettel gemeinsam in einen Pot. Jedes Kind kann nun reihum eine Karte ziehen und die Laute ausstossen, an denen wir das Tier erkennen können. Alle raten, was es sein könnte. Wer richtig rät, darf nun sein Tier ertönen lassen.

Für dieses Spiel braucht es eine Rolle WC-Papier. Der «Papiertiger» hat die WC-Papierrolle in der Hand und wickelt sie ab. Die «Jägerin» hat das abgewickelte ende der Papierrolle in den Händen. Sie wickelt die Rolle auf und versucht, dem Papiertiger so nahe wie möglich zu kommen. Hat sie Ihn erreicht, werden die Rollen getauscht.

Bauen Sie mit den Kindern selbst Instrumente. Aus einem Tonblumentopf und einem fest darüber gespannten Fensterleder kann man wunderbar Trommeln in verschiedenen Grössen bauen, die dann auch verschiedene Klänge haben. Oder füllen Sie verschieden grosse Gläser mit Wasser und zeigen Sie, wie man durch kreisförmiges Streichen über den Rand den Gläsern Töne entlocken kann. Ebenfalls Spass machen Pfeifen und Blockflöten.

Beim nächsten Waldspaziergang sammelt ihr Steine, Kastanien und Eicheln. Zuhause könnt ihr dieses mit Knete zu Waldfeen und Zwergen verwandeln. Macht aus Knete Hüte, Haare, Augen und Nasen - bestimmt enstehen wunderschöne Fantasiegestalten. 

Eine Kuschelecke, wo man so richtig bequem sitzt und ganz in eine Märchenwelt eintauchen kann, ist schnell gebaut. Mit Tüchern und Schnüren wird ein «Haus» erstellt, ins Haus kommen Kissen, Kuscheldecken und das grosse Märchenbuch - und nun kann’s losgehen.

Viele bunte Ballons werden aufgeblasen und auf zwei Mannschaften verteilt. Jede Mannschaft erhält natürlich gleich viele Ballone. Es werden alle Ballone in die Luft geworfen und nun müssen alle darauf achten, dass kein Ballon den Boden berührt. Fällt ein Ballon zu Boden, scheidet er aus. Die Mannschaft die am längsten ihre Ballone in der Luft halten kann, gewinnt.

Langsam fällt jetzt Blatt für Blatt (Arme über den Kopf halten)
Von den bunten Bäumen ab (Finger bewegen sich langsam nach unten)
Hu, hu, hu, so bläst der Wind
Alle Blätter fort geschwind (fest blasen)
Hu, hu, hu, sein Lied wird lauter
und die Äste wiegen schwer (Arme hin und her bewegen)
in dem Winde hin und her.
Hu, hu, hu,... (blasen)
Jeder Weg ist dicht besät,
und es raschelt (mit den Füssen scharren)
wenn man geht.
Hu, hu, hu,... (blasen)

Es regnet ganz sacht (Mit den Fingerspitzen sacht klopfen)
Nun schon eine Nacht.
Jetzt regnet es sehr (stärker klopfen)
Gleich regnet es mehr.
Es donnert und blitzt (Mit den Fäusten donnern)
Anne gleich flitzt (Hände zusammenschlagen)
Hinein in das Haus (die Hände bilden ein Haus)
Dann schaut sie heraus (und durchschauen)
Und sagt: «Oh, wie fein!»
Nun ist Sonnenschein (Arme führen einen Kreis aus)

Jemand beschreibt ein Tier, die anderen müssen es herausfinden. Zum Beispiel: Es lebt weit von uns entfernt, dort, wo es immer kalt ist. Es ist sehr gross und auch sehr schwer. Trotzdem kann es ganz schnell laufen und gut schwimmen. Es ist von Kopf bis Fuss weiss und hat ein zottiges, weiches Fell. Nun wisst ihr es bestimmt.