Ferien und Freizeit
Hello Family Blogger Jérôme

Ein Tag im Kiddy Dome Rohrbach

In Rohrbach wartet der grösste Indoorspielplatz der Schweiz darauf, von Ihrer Familie entdeckt zu werden. Hier erfahren Sie, was unseren Kindern im Kiddy Dome am besten gefallen hat und warum sich ein Familienausflug dorthin lohnt.

Viele denken bei Indoorspielplätzen an muffige, enge Hallen, in denen es laut ist, der Essbereich nach ranzigem Frittieröl riecht und die laminierte Speisekarte klebrig ist. Doch dem ist nicht so. Definitiv nicht im Kiddy Dome in Rohrbach. Nachdem ich mich schlau machte, wo Rohrbach überhaupt liegt (zwischen Langental und Huttwil im Berner Oberaargau), und wie man mit dem ÖV hinkommt (erstaunlich gut), konnte bereits der Blick auf die Webseite diese Vorurteile beseitigen.

Freundlich, modern und riesengross

Im Kiddy Dome in Rohrbach ist nichts miefig. Ganz im Gegenteil – alles ist topmodern, sauber und man hat viel Platz. Es gibt eine geräumige Garderobe mit vielen kostenlosen Schliessfächern, sogar abschliessbare Parkboxen für Kinderwägen stehen zur Verfügung. Auch schöne Wickel- und Stillräume sind hier selbstverständlich.

Ich war allein mit unseren beiden älteren Kindern (4- und 6-jährig) unterwegs und wir waren schon früh beim Kiddy Dome. So konnten wir als allererste Familie in den Spielbereich. Die Kinder konnten ihr Glück kaum fassen. 6 000 m2 (das ist etwa so gross wie ein Fussballfeld) vollgepackt mit Rutschbahnen, Klettergerüsten, Bällebädern und Hindernisparcours auf drei Ebenen.

Wegen den vielen Angeboten machten wir zuerst eine grosse Runde durch die Halle und blieben beim «Donut Glider» hängen. Dabei handelt es sich um eine 80 m lange Rutsche. Man setzt sich auf Ringe (die wie Donuts aussehen) und rutscht mit 25 km/h quer durch den Kiddie Dome. Doch zuerst müssen die Donuts und die Kinder hoch an den Start gebracht werden – unters Dach auf eine Höhe von 15 m. Und dann gleich nochmals. Und nochmals… Wenn die Kinder ihre Donuts nicht selbst hochtragen wollen oder können, haben die Eltern ein ideales Workout inklusive. Ich bin mir während des ganzen Tages mehrmals wie im Crossfit-Studio vorgekommen, da ich die Kinder auch sonst auf die meisten Parcours und Rutschen begleiten musste.

Für etwas grössere Kinder (ab 130 cm) gibt es übrigens auch einen Seilpark und den Jumping Dome (ab 5 Jahren) im gleichen Gebäude. Im Jumping Dome warten auf 1 000 m2 zehn Trampoline inklusive Ninja Parcours auf Ihre Familie.

Keine Zeit für eine Pause

Ich konnte leider nur einen kurzen, wehmütigen Blick auf die schönen Elternlounges werfen. In der einen hat man einen tollen Ausblick über den gesamten Spielbereich, die andere bietet Massagesessel und sogar ein Massagewasserbett. Ich hatte für all das natürlich keine Zeit. Rutschen, rennen, klettern (und ab und zu trösten, wenn doch mal jemand etwas unglücklich hinfiel) standen auf dem Programm. Irgendwann meldete sich dann doch noch der Hunger. Wer möchte, kann selbst Picknick mitnehmen, es gibt aber auch ein Restaurant. Die Küche bietet klassische Kindermenüs wie Pizza, Pommes oder Chicken Nuggets. Das Essen ist gut und preiswert, etwas mehr gesündere Optionen wären zumindest aus Elternsicht aber wünschenswert.

Nach dem Mittagessen wurden die Kinder etwas mutiger und trauten sich auch vermehrt allein auf die Bahnen und Klettergerüste – erstaunlicherweise blieben sie am Schluss aber doch im Bereich für die ganz Kleinen hängen. Vermutlich brauchten sie etwas Ruhe, um die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Und so hatte ich auch etwas Pause, bevor wir uns nach vier Stunden ausgepowert und glücklich wieder auf den Weg nach Hause machten.

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Eltern und zwei Töchter im Kiddy Dome.

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