Heute wachsen Kinder in einer reizüberfluteten Umgebung auf, in der sich Gegenstände schnell ansammeln: Zwischen Geburtstagen, Feiertagen und kleinen täglichen Belohnungen füllen Spielwaren oft innerhalb weniger Monate Kinder- und Wohnzimmer. Diese Fülle führt jedoch nicht immer zu mehr Spass. Im Gegenteil, es kann es den Kindern erschweren, das, was sie haben, wirklich zu schätzen. Deshalb kann die Einführung von nachhaltigem Konsum – auch im Spiel – ein einfacher, aber wirkungsvoller Bildungsweg sein.
Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf die Fähigkeit, bewusst auszuwählen, Dingen Wert beizumessen und sich um das, was man besitzt, zu kümmern. Und gerade Spielwaren bieten einen idealen Rahmen, um all dies zu lernen. Teilen, Wiederverwenden und Tauschen sind drei praktische Konzepte, die jede Familie ganz natürlich im Alltag anwenden kann.