Wie viel Schlaf braucht ein Kind?

Je nach Alter benötigen Babys und Kinder unterschiedlich viel Schlaf. Zudem ist ihr Schlafverhalten, ähnlich wie bei Erwachsenen, sehr individuell. Das eine Kind ist eine Eule, das andere eine Lerche. Auf all das sollten Eltern achten, wenn sie sich um einen geruhsamen Schlaf bemühen.

So viel Schlaf brauchen Neugeborene

Frischgebackene Eltern sind sich oft unsicher, wie viel Stunden Schlaf ein Neugeborenes wirklich benötigt und machen sich unter Umständen Sorgen, dass ihr Nachwuchs nicht genügend Schlaf bekommt. In den ersten Lebenswochen ist das Schlafbedürfnis besonders hoch. Die Kleinen schlafen zwischen 16 und 18 Stunden, gleichmässig verteilt über den Tag und die Nacht. Nach drei Monaten nimmt das Schlafbedürfnis etwas ab, auf ungefähr 14 Stunden. Sie schlafen zwar zunehmend nachts, aber noch nicht unbedingt ganz durch.. Erst zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat  beginnen die meisten Kinder durchzuschlafen. Durchschlafen bedeutet in diesem Fall, dass ein Baby fünf bis sechs Stunden am Stück schläft. Acht oder mehr Stunden sind eher die Ausnahme. Letztendlich nützen Eltern aber alle Statistiken nichts. Es ist grösstenteils Veranlagung, wie viel Schlaf ein Baby benötigt. Dem einen reichen 14 Stunden, während andere bis zu 20 Stunden am Tag schlafen.

Beste Schlafenszeit für Kinder ab zwei Jahren

Mit zunehmenden Alter verringert sich das Schlafbedürfnis. Im Durchschnitt benötigen Kleinkinder ab etwa zwei Jahren 12 bis 13 Stunden Schlaf, mit drei und vier Jahren aber nur noch 11 bis 12 Stunden. Abweichungen von bis zu zwei Stunden sind aber nichts Ungewöhnliches.

Im Vergleich zum Säuglingsalter nimmt vor allem der Tagesschlaf ab. Während Kinder zu Beginn des ersten Lebensjahres noch zwei und mehr Tagesschläfchen einlegen, schlafen viele mit 18 Monaten nur noch einmal am Tag. Ab dem Alter von 24 Monaten verzichten sogar viele auf das Schläfchen am Mittag. So müssen Eltern nur noch darauf achten, dass ihre Schäfchen am Abend frühzeitig ins Bett kommen, damit sie ausreichend Schlaf bekommen.

Studien zeigen, dass ein rechtzeitiges Zubettgehen der Kinder nicht nur für die Paarbeziehung der Eltern förderlich ist, sondern auch die Kinder vom zeitigen Schlafen profitieren. So sollen sich Kleinkinder motorisch, sprachlich und sozial besser entwickeln, wenn sie vor 22 Uhr ins Bett gehen. Bei Grundschulkindern zwischen sieben und elf Jahren ist es für die Entwicklung und Konzentrationsfähigkeit förderlich, wenn sie zwischen 18 und 21 Uhr im Bett liegen. So erhalten sie ausreichend Schlaf vor dem nächsten Schultag. Im Schlaf sammelt der Körper Energie und im Traum werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Für das seelische und körperliche Wohlbefinden ist guter Schlaf unverzichtbar – für Kinder und Erwachsene.

Doch so sehr Eltern sich auch darum bemühen, dass ihre Kinder rechtzeitig im Bett liegen, stehen sie am Ende des Tages nicht selten vor diesem Problem: Das Kind will einfach nicht einschlafen.

Tipps fürs Einschlafen

Häufig hört man von Eltern: Das Kind schläft nicht ein, egal was versucht wird. Und nicht selten zieht sich das vom Baby- bis zum Schulalter durch. Kinder ins Bett zu bringen und ihnen feste Schlafgewohnheiten beizubringen, ist nicht immer einfach. Kinder sind verschieden. Während die einen sich von der Müdigkeit irgendwann übermannen lassen, scheinen andere die Nacht zum Tag machen zu wollen. So scheitern manche Eltern schon daran, ihre Kinder überhaupt ins Bett zu bringen.

In einer solchen Situation können folgende Massnahmen helfen:

  • Feste Regeln und Rituale, die Aufstehen nur eingeschränkt erlauben, beispielsweise für die Toilette, Trinken und Essen oder Kuscheln.
  • Tagsüber viel frische Luft und Bewegung, das macht in der Regel müde.
  • Koffein- und zuckerhaltige Getränke gehören nicht auf den Speiseplan von Kindern.

Ausserdem sollte eine Stunde vor dem Zubettgehen auf folgende Aktivitäten verzichtet werden:

  • Toben und wildes Spielen
  • Fernsehen und andere Bildschirmmedien wie Smartphone, Tablet oder Computer
  • Essen von üppigen Mahlzeiten

Ein Gespräch über die Geschehnisse des Tages hilft dabei, mit dem Tag abzuschliessen. Wenn das Kind schlecht alleine einschläft, helfen Kuscheltiere oder ein Nuscheli. Kuscheltiere sind zudem erstklassige Beschützer gegen die Nachtmonster aus der Fantasiewelt der Kinder. Geräusche und Schatten, die den Nachwuchs verängstigen, sollten erklärt werden, damit sie ihren Schrecken verlieren. Das Kind schläft trotz allen Massnahmen nicht ein? Auch bei Kindern können Entspannungsübungen helfen, wenn sie überhaupt nicht zur Ruhe kommen. Eltern sollten in jedem Fall Ruhe bewahren und diese auch ausstrahlen. Kinder spüren, wenn Eltern gereizt, überfordert oder sogar sorgenvoll auf die Situation reagieren. Hören Sie auf die Meinung von Experten: Am Ende lernt jedes Kind schlafen und geht allein ins Bett.

Sammelpass: Wasserbahn von AquaPlay

Beim Kauf von zwölf Packungen Pampers Windeln schenken wir Ihnen eine Wasserbahn von AquaPlay im Wert von CHF 79.95.

Werbung