Gärtnern mit Kindern

Endlich wieder Frühling – Zeit, den Garten oder den Balkon zum Blühen zu bringen. Dabei können Sie Ihre Kinder sehr gut mit einbeziehen und ihnen das Gärtnern spielerisch näherbringen. Die gemeinsamen Aktivitäten fördern nicht nur den Familienzusammenhalt, Sie können den Kids dabei auch nützliches Wissen rund um den Garten, Nützlinge und Schädlinge beibringen. 

Kindern das Gärtnern näherbringen

Mädchen, das bei der Gestaltung eines Gartens hilft und lächelnd in die Kamera guckt.

Für Kinder ist es eine grosse Freude, draussen in der Natur zu spielen. Beim Gärtnern können sie genau das tun und dabei nützliches Wissen über Tiere und Pflanzen lernen. Wichtig ist, ihnen das Thema spielerisch näherzubringen und es nicht als reine harte Arbeit zu definieren. 

Je nach Alter Ihrer Kinder können Sie ihnen unterschiedliche Gartenarbeiten anvertrauen. Die Kleinen können zum Beispiel beim Giessen oder Sähen mithelfen, während ältere Kinder vielleicht selbst schon etwas pflanzen können. Wenn es dann Zeit für die Ernte ist oder farbenfrohe Blumen im Garten spriessen, werden die Kinder für ihre Arbeit belohnt und lernen gleichzeitig, wie das Obst auf dem Teller landet.

Lesen Sie in den folgenden Tipps, wie aus Ihren Kindern kleine Gärtner werden und worauf zu achten ist, um den Garten kinderfreundlich zu gestalten: 

  • Garten spannend für Kinder gestalten

    Beim Gärtnern erleben Kinder die Natur unmittelbar und begreifen, wie Obst und Gemüse auf den Tisch kommen. Mit diesen Tipps werden aus Kindern kleine Gärtner.

  • Der Garten auf meinem Balkon

    Emilies Familie betreibt seit mehreren Jahren Urban Gardening. Im Blogbeitrag verrät sie, was es beim urbanen Gärtnern mit der Familie zu beachten gibt.

  • Gärtnern & Kinder: Andreas erzählt

    In diesem Blogbeitrag erzählt Andreas, wie seine Kinder am Gärtnern Gefallen fanden, bis sie irgendwann den Garten mitgestalteten.

  • Gewusst wie: Gewürze für Kinder

    Kinder besitzen sensible Geschmacksknospen und schmecken intensiver als Erwachsene. Gewürze für Kinder sollten daher erst spät und sparsam eingesetzt werden.

Nützlinge im Garten fördern

Vögel, Bienen und weitere Insektenarten sind nützliche Tiere für unseren Garten. Sie fressen Schädlinge oder bestäuben Pflanzen. Eine natürliche Gartengestaltung ist deshalb wichtig, um Lebensraum für die Nützlinge zu schaffen – besonders für Bienen. Erfahren Sie, wie Sie die Bienenpopulation stärken können.

Eine Biene sitzt auf einer violetten Blume.

Die Biene

Bienen sind der wichtigste Nützling, wenn es um den Anbau von Pflanzen geht, denn sie sammeln Nektar und Pollen aus den Blüten und bestäuben damit die Pflanzen. Dadurch sorgen sie dafür, dass überhaupt etwas in unserem Garten erblühen und unsere Früchte reifen können. 

Deshalb ist es wichtig, dass wir die kleinen Tierchen schützen. Das geht sehr gut im eigenen Garten oder auf dem Balkon, wo Sie gemeinsam mit Ihren Kindern einen nährreichen Lebensraum für Bienen schaffen können.

Bienenpopulation in ihrem Nest.

Wie fördere ich die Bienenpopulation im eigenen Garten?

Durch eine natürliche Gartengestaltung sowie ein paar weitere Tipps können Sie für eine Wohlfühloase für Bienen sorgen. Beziehen Sie Ihre Kinder auf jeden Fall mit in die Gartengestaltung ein und erklären Sie, wie sich die bienenfreundliche Umsetzung auf die Population auswirkt. Ihre Kinder werden vom Anblick der fleissigen Tierchen und ihrem Summen bestimmt begeistert sein!

  1. Lebensraum und Nistplätze: Bienen brauchen ein Nest, dafür eignen sich zum Beispiel Sand oder totes Holz. Das sind die natürlichen Nistplätze der Nützlinge. Suchen Sie im Garten doch gemeinsam mit Ihren Kindern nach passenden Materialien, stellen Sie zum Beispiel einen mit Sand gefüllten Kübel auf.
  2. Bienenfreundliche Pflanzenarten: Bienen werden von manchen Pflanzen besonders angezogen, weil diese ihnen als Nahrung oder Nestbaumaterial dienen. Dazu gehören Wildblumen, Beerensträucher, Obstgehölze, Ringelblumen oder Krokusse.  
  3. Nahrungsquellen: Wildbienen suchen ihre Nahrung maximal in einem Radius von 400 Metern. Achten Sie also in Ihrem Garten darauf, ausreichend Nahrungsquellen zu pflanzen, die idealerweise nicht alle in derselben Saison wachsen. Reichlich Pollen und Nektar liefern zum Beispiel Lavendel, Glockenblumen, Kapuzinerkressen, Obstbäume und Gewürzbeete.
  4. Wasserstellen im Garten: Nicht nur wir Menschen müssen trinken, auch Bienen geht es so. Besonders in den heissen Monaten sind kleine Wasserstellen wie eine Bienentränke oder gar ein Teich besonders wichtig, um den fleissigen Tierchen etwas zum Trinken zu bieten. Mit einem Teich können Sie zusätzlich nahrungsgebende Pflanzen wie Seerosen anbieten. Auf Fische sollten Sie allerdings verzichten, denn viele von ihnen haben Bienen auf ihrer Speisekarte stehen. 
  5. Chemische Schädlingsbekämpfer meiden: Wenn Sie Schädlinge in Ihrem Garten entdecken, sollten Sie nur im grössten Notfall zu chemischen Mitteln greifen, da diese auch Bienen angreifen können. Hausmittel sind also die bessere Wahl, um die nützlichen Insekten zu schützen.

All diese Tipps können Sie gemeinsam mit Ihren Kindern umsetzen, es wird ihnen gewiss Freude bereiten, am Schutz der Bienen beteiligt zu sein.

Ein Hotel extra für Insekten

Vater mit seinem Sohn vor einem Insektenhotel.

In der freien Natur finden Insekten unter abgefallenen Ästen und Laub guten Schutz. Unsere Gärten sind jedoch häufig gründlich aufgeräumt und Insekten finden nur schwer einen geeigneten Unterschlupf. Mit einem Insektenhotel geben Sie den kleinen Krabblern eine Nist- und Überwinterungshilfe und fördern die Artenvielfalt im eigenen Garten. Sie können mit ihren Kindern gemeinsam ein Hotel bauen oder ein bereits einzugsfertiges Insektenhotel bei Coop Bau+Hobby erwerben.

Marienkäfer: Nützling im Garten

Marienkäfer auf einem mit Tau besetztem Blatt.

Marienkäfer sind natürliche und ganz besondere Schädlingsbekämpfer, denn sie verspeisen eine Vielzahl von Schädlingen und helfen so, das gesunde Gleichgewicht in Ihrem Garten aufrechtzuerhalten. Zudem sind sie für Ihre Kinder toll anzusehen, Sie können zum Beispiel gemeinsam die weissen Pünktchen zählen. Entdecken Sie und Ihre Kinder nur wenige Marienkäfer bei Ihnen im Garten? Dann können Sie die kleinen Freunde mit einem Marienkäfer-Aufzuchtset bequem selbst züchten und den Nützlingen bei ihrer Entwicklung zuschauen.

Pflanzen und Gartenbedarf

Bei Coop Bau+Hobby finden Sie alles, was Sie für Ihren Garten benötigen – von Zubehör für die Anzucht über Erden bis hin zu Saatgut.

Erkennen Sie Schädlinge in Ihrem Garten?

Neben vielen nützlichen Tieren gibt es auch einige Schädlinge, die Pflanzen befallen und ihnen das Wachstum erschweren oder sie gar kaputtmachen. Dies ist vor allem der Fall, wenn sich das natürliche Gleichgewicht im Garten zwischen nützlichen und schädlichen Tieren verschiebt. Deshalb ist es wichtig, Schädlinge zu erkennen und entsprechend reagieren zu können. Das ist auch eine tolle Gelegenheit, Ihren Kindern Wissen zu vermitteln – so können Sie gemeinsam lernen, Schädlinge zu identifizieren.

  • Blattlaus

    Blattlaus

    Die Blattlaus misst nur wenige Millimeter, ernährt sich von Pflanzensaft und schädigt Blätter und Triebe. Erkennbar ist der Befall durch klebrigen Belag.

  • Nacktschnecke

    Nacktschnecke

    Viele Nacktschnecken ernähren sich von unseren Gartenpflanzen. Erkennbar ist der Befall recht einfach an angenagten Blättern oder Wurzeln.

  • Apfelwickler

    Apfelwickler

    Der Apfelwickler, auch als Obstmade bekannt, gehört zu den Schmetterlingen. Seine Eier legt er auf Früchten ab, die Larven fressen sich durch das Fruchtfleisch.

  • Spinnmilbe

    Spinnmilbe

    Spinnmilben ernähren sich von Pflanzensaft. Das schwächt die Blätter und lässt sie vergilben. Erkennbar ist der Befall zudem an feinen weissen Netzen.

  • Dickmaulrüssler

    Dickmaulrüssler

    Die nacktaktiven, zehn bis zwölf Millimeter grossen Käfer fressen Buchten in Blattränder, zum Beispiel bei Erdbeeren. Die Larven fressen Knollen und Wurzeln.

  • Buchsbaumzünsler

    Buchsbaumzünsler

    Etwa vier Zentimeter misst der Schmetterling, der sich von Buchsblättern ernährt. Erkennbar ist der Befall daran, dass Sträucher kahl und braun werden.

Mit dem Pflanzendoktor von Coop Bau+Hobby können Sie ganz einfach herausfinden, wie Sie befallene Pflanzen gemeinsam mit Ihren Kindern behandeln und retten können.

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Kochen mit Kräutern aus dem eigenen Garten

Lieben Sie auch den Duft frisch gepflückter Kräuter? Wenn Sie Ihre Lieblingskräuter zwischen den Fingern reiben, steigen Ihnen die natürlichen Aromen direkt in die Nase. Frische Kräuter sorgen für die besondere Geschmacksexplosion in Ihren Gerichten, sie sind sehr gesund und gehören zu einer ausgewogenen Ernährung einfach dazu.

Zusammen mit little FOOBY haben wir Ihnen eine tolle Auswahl an Rezepten zusammengestellt, in denen Kräuter die Protagonisten sind.

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