Autoritative Erziehung: Das steckt dahinter

Eltern, die ihre Kinder autoritativ erziehen, setzen klare Regeln und Grenzen. Gleichzeitig geben sie ihrem Nachwuchs viel Liebe und Zuneigung. Mit dieser Kombination stehen die Chancen gut, dass die Kinder selbstständige, verantwortungsbewusste Erwachsene werden.

Autoritativer Erziehungsstil: Definition

Der autoritative Erziehungsstil – auch: autoritativ-partizipierend – ist eine Form der demokratischen Erziehung. Er kombiniert Elemente des autoritären und permissiven Erziehungsstils und gilt daher als goldener Mittelweg bei der Erziehung von Kindern.

Bei der autoritativen Erziehung unterstützen Eltern ihre Kinder in allen Belangen. Sie agieren fürsorglich und wertschätzend. Gleichzeitig kontrollieren sie ihren Nachwuchs vergleichsweise stark. In einem festgelegten Handlungsspielraum mit klar definierten Regeln und Grenzen geniessen autoritativ erzogene Kinder trotzdem viele Freiheiten, sich zu entfalten und selbstständig zu werden. Viele Experten aus der Psychologie und Pädagogik betrachten die autoritative Erziehung als das erfolgreichste Erziehungsmodell.

Der autoritative Erziehungsstil: Merkmale

Freiheiten gehören bei der autoritativen Erziehung genauso dazu wie Regeln. Sie sind klar definiert, ausgehandelt und begründet. Das soll dafür sorgen, dass Kinder aus eigenem Antrieb lernen, das Richtige zu tun und verantwortungsbewusst zu leben. Wenn der Nachwuchs gegen die aufgestellten Regeln verstösst, wird er bestraft. Die Strafen sind jedoch im Vergleich zur autoritären Erziehung verhältnismässig und vorher bekannt: Autoritativ erzogene Kinder wissen immer, ob ein Verhalten Konsequenzen nach sich zieht.

Trotz der Erwartungen, die an sie gestellt werden, erhalten autoritativ erzogene Kinder viel Unterstützung, Liebe und Zuwendung. Alle Belange der Erziehung und des täglichen Lebens werden offen kommuniziert, sodass sie genau wissen, was ihre Eltern von ihnen erwarten. Gleichzeitig berücksichtigen die Eltern bei der Erziehung die Wünsche und Meinungen ihrer Kinder. Die Grundlage jedes Gesprächs und jeder Verhandlung ist ein respektvoller Umgangston. Das führt häufig dazu, dass die emotionale Bindung und das Vertrauen zwischen autoritativ erziehenden Eltern und ihren Kindern sehr stark sind.

Die Vor- und Nachteile der autoritativen Erziehung

Der autoritative Erziehungsstil birgt viele Vorteile. Kinder, die autoritativ erzogen werden, sind in der Regel sehr selbstbewusst und fügen sich gut in gesellschaftliche Strukturen ein. Das macht sich sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter bemerkbar. Autoritativ erzogene Kinder sind verantwortungsbewusst, selbstständig und können sich gut artikulieren. Dadurch sind sie später im Berufsleben oft erfolgreich.

Zudem zeichnen sich autoritativ erzogene Kinder durch gute Umgangsformen aus. Sie behandeln andere Menschen respektvoll, sind ausgeglichen und kommen dadurch in sozialen Gruppen gut zurecht. Da sie eine sehr gute Beziehung zu ihren Eltern haben und wertschätzend erzogen wurden, können sie sich später auch auf Partnerschaften besser einlassen. Sie sind kompromissbereit und bestrebt, Lösungen für auftretende Probleme zu finden.

Nachteile der autoritativen Erziehung ergeben sich mitunter aus dem Ansatz, stets streng und konsequent zu handeln. Wenn der Nachwuchs gegen eine aufgestellte Regel verstösst, bestrafen autoritativ erziehende Eltern das Verhalten konsequent und ohne Ausnahme – zumindest in der Theorie. Das kann zur Unverhältnismässigkeit führen: Unter bestimmten Umständen ist ein wenig mehr Nachsicht mit den Kindern angebracht. Die meisten autoritativ erziehenden Eltern haben hierfür allerdings ein gutes Gespür und passen den Erziehungsstil an die Gegebenheiten an.

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