Das Baby baden

Für viele Eltern ist es eine nervenaufreibende Sache, zum ersten Mal ihr Baby zu baden. Und auch für das Neugeborene ist so ein allererstes Bad eine ungewohnte Angelegenheit. Wenn Sie ausreichend Zeit einplanen und alles gut vorbereiten, wird das Baden mit Ihrem Baby bald zu einer grossen Freude.

Baby baden: Vergnügen im Wasser

Mit Ruhe und Vorbereitung wird das Wannenbad auch für Neugeborene zum Vergnügen.

Falls Ihr Baby bei den ersten Malen noch viel zappelt und schreit, sollten Sie das Baden so kurz wie möglich halten. Nach ein paar Malen sollte Ihr Nachwuchs dann ausreichend Erfahrung gesammelt haben, um die Minuten im warmen Nass zu geniessen.

Nach ein paar Wochen gehört in so mancher Familie der Badespass zum Highlight des Tages. Doch wie oft sollte man sein Baby baden? Ein tägliches Vollbad ist nicht notwendig. Ein bis drei Vollbäder in der Woche reichen vollkommen aus. In der Zwischenzeit genügt auch eine Katzenwäsche mit einem Waschlappen oder Schwamm.

Die richtige Badetemperatur fürs Baby ist entscheidend

Wenn Sie Ihr Neugeborenes baden, ist es wichtig, dass auch der Raum eine angenehm warme Temperatur hat, denn Säuglingen wird schnell kalt. Darum sollte die Raumtemperatur mindestens 22 °C betragen – besser sind 24 °C. Unter Umständen kann mit einem Heizstrahler oder einer Wärmelampe nachgeholfen werden. Sie sollten zudem sicherstellen, dass während des Badens mit Baby keine Zugluft herrscht. Die ideale Wassertemperatur lässt sich am besten mit einem Wasserthermometer feststellen. Sie liegt bei etwa 37 °C, was der Körpertemperatur eines Menschen entspricht.

Eine Babybadewanne ist der ideale Ort zum Waschen des Babys. Sie ist nur ein Drittel so gross wie eine herkömmliche Wanne. Im besten Fall steht sie sicher auf einer stabilen, ebenen Fläche und auf einer günstigen Höhe, die zu Ihrer Körpergrösse passt. So müssen Sie sich beim Baby-Baden weniger bücken und Ihr Rücken wird entlastet. Praktisch und sicher sind auch sogenannte Badeeimer. Als Alternativen lassen sich eine saubere, grosse Schüssel oder das Waschbecken in Küche oder Bad nutzen. Bei Waschbecken sollten Sie die Armaturen mit einem Handtuch umwickeln, damit das Baby sich nicht daran stossen kann.

Ab wann können Sie Ihr Baby mit Badezusatz baden?

In den ersten Wochen sollten Sie Ihren Nachwuchs noch ohne Badezusatz waschen. Nach dieser Zeit sollten Sie spezielle Produkte für die Babypflege zur Hand nehmen. Sie sind mild und hypoallergen, haben rückfettende Eigenschaften und verzichten in der Regel auf Konservierungsstoffe.

Der richtige Griff beim Baby-Baden: das Köpfchen immer über Wasser halten

Babys können sich noch nicht selbst festhalten. Umso bedeutender ist es, dass Sie Ihren Säugling beim Baden jederzeit sicher halten. Gerade in öligem oder seifigem Wasser kann das Baby nach unten rutschen und mit dem Kopf unter Wasser geraten. Die sicherste Badehaltung nehmen Sie ein, wenn der Hinterkopf des Babys auf Ihrem Unterarm liegt und Sie den Oberarm festhalten. So wird der Kopf am Untertauchen gehindert. Beim Baby-Baden sollte das Kind immer bis zu den Schultern im Wasser sein, damit es nicht friert.

Das Baby wird mit der freien Hand gewaschen. Mit etwas Übung lässt es sich auch auf den Bauch drehen, ohne mit dem Kopf unter die Wasserkante zu geraten. Im letzten Schritt wird noch der behaarte Teil des Kopfes gewaschen. Damit der Milchschorf verschwindet, sollten Sie ab und an ein mildes Babyshampoo einsetzen.

Babypflege bei trockener Haut

Babys, die sehr trockene Haut haben, sollten nach dem Baden etwas Babypflege aufgetragen bekommen. Mandel- oder Jojobaöl bzw. eine Babylotion regenerieren die Haut auf sanfte Weise. Die Anwendung von Babypuder sollte dagegen – gerade in der Verbindung mit Lotion oder Öl – vermieden werden, da sonst die Haut austrocknen und gereizt werden könnte. Zur Pflegeroutine nach dem Baden des Babys gehört es auch, ab und zu die kleinen Finger- und Zehennägel zu schneiden. Dabei sollte man besonders vorsichtig sein.

Vor dem Schlafengehen ist der beste Zeitpunkt fürs Babybad

Ein Bad wirkt ungemein entspannend. Deshalb ist die beste Zeit zum Baden Ihres Babys unmittelbar vor der abendlichen Nachtruhe. Wer solch ein Bad als regelmässiges Ritual einführt, kann damit sogar den kindlichen Schlaf positiv beeinflussen. Auf wenig Gegenliebe stösst dagegen in der Regel, wenn man das Baby nach einer Mahlzeit, bei Müdigkeit oder Hunger baden möchte. Schreien und Herumgezappel sind dann zu erwarten.


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