Mittagessen für Kinder – die Hauptmahlzeit des Tages

Spätestens, wenn Ihr Kind 1 Jahr alt ist, ist es so weit: Ihr Baby kann ans Mittagessen herangeführt werden. Es sollte anfangen, am elterlichen Tisch mitzuessen. Spätestens jetzt sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie ein gesundes und verträgliches Mittagessen für Kinder aussieht.

Baby und Mittagessen

Wenn Kleinkinder bei den Mahlzeiten mit am Tisch sitzen – spätestens dann wird der Brei uninteressant. Gewünscht wird, was bei Mama, Papa oder den Geschwistern auf dem Teller liegt. Wie für Frühstück und Abendessen gilt auch fürs Mittagessen: Das Kleinkind sollte Gesundes essen.

Zu Beginn der Umstellung auf feste Nahrung wechseln viele Eltern noch zwischen Brei und erstem Selbstgekochten. Beachten sollten Sie bei Letzterem: Auch im 2. Lebensjahr ist die Funktion der Nieren bei Kindern noch nicht ganz ausgereift. Der Darm ist beispielsweise mit Frischkorn weiterhin überfordert, da die entsprechenden Verdauungsenzyme noch fehlen. Ausserdem sollte die Nahrung nicht zu fest sein, da auch die Backenzähne, die zum «Mahlen» der Nahrung benötigt werden, noch etwas auf sich warten lassen.

Zutaten für das Mittagessen bewusst auswählen

Auf den Teller gehören beim Mittagessen gesunde Nahrungsmittel, die Kinder in ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung fördern: Gemüse und Obst liefern Vitamine und Mineralstoffe. Grüne Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli oder Feldsalat enthalten Folsäure, das für das Wachstum unablässig ist. Ansonsten stehen beim Mittagessen für Kinder vor allem Kohlenhydrate in Form von Reis, Nudeln, Kartoffeln oder auch Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen auf dem Speiseplan.

Im Idealfall wird zwei- bis dreimal die Woche Fleisch und einmal Fisch serviert. Das ist wichtig für die Eisen- und Jodaufnahme. Generell sollte zum Essen immer ausreichend zu Trinken gereicht werden, am besten Wasser oder ungesüsster Tee. Weniger gut sind Süssgetränke, da sie oft viel Zucker enthalten.

Gegen frisches Gemüse und Kräuter aus der Tiefkühltruhe spricht dagegen wenig, denn beim Frostverfahren bleiben die Nährstoffe erhalten. Für Kartoffelbrei und Pellkartoffeln sollten Sie frische Kartoffeln wählen. Reis gehört ungeschält in den Topf, und für Nudeln gilt das gleiche wie für Brot: Vollkornprodukte sollten es sein. Wer von Anfang daran gewöhnt ist, muss sich später nicht umstellen.

Vorbild sein für Kinder beim Mittagessen

Es sind nicht immer unbedingt die Kleinen, die sich mit der gesunden Ernährung schwer tun, sondern die Eltern. Alte Gewohnheiten für die Kinder abzulegen, ist nicht immer so einfach. Eltern sollten sich aber bewusst machen, dass sich Kinder, auch wenn sie noch so klein sind, Mama und Papa als Vorbild nehmen. Ist auf den Tellern der Eltern kein Obst und Gemüse zu sehen, greift auch der Nachwuchs nicht gerne danach.

Eltern haben auch unbewusst einen grossen Einfluss auf das Essverhalten ihrer Kinder und damit auf mögliche Ernährungsstörungen. So ist die Geburt des ersten Kindes auch eine Chance für Eltern, an ihren Essgewohnheiten zu arbeiten – und das nicht nur beim Mittagessen.

Tipp: Mittagessen zusammen mit Kind kochen

In Familien ist Mittagessen für Kinder und Eltern nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern bietet eine gute Möglichkeit, gemeinsam am Tisch zu sitzen und sich dem Familienleben zu widmen. Schon in die Zubereitung vom Mittagessen lassen sich Kinder einbinden. Die Kleinen freuen sich, wenn sie schon früh kleine Arbeiten übernehmen können.

Sie waschen mit Begeisterung das Gemüse und würzen unter Anleitung das Essen. Das «selbstgemachte» Mittagessen schmeckt Kindern häufig besonders gut. Gleichzeitig lernen sie das Essen in seiner ursprünglichen Form kennen und erfahren, woher es kommt. Wenn Sie abwechslungsreich kochen möchten und noch auf der Suche nach Anregungen sind, werden Sie bei Fooby fündig. Die umfangreiche Rezeptsammlung für Familien kommt bei Gross und Klein gut an.

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