Ihr Baby in der 3. Lebenswoche

In der 3. Lebenswoche Ihres Babys ahnen Sie es vielleicht: Die Zeit mit Ihrem Kind wird wie im Flug vergehen. Ihr Baby entwickelt sich stetig weiter, kein Tag ist wie der andere.

Was Ihr Baby jetzt schon kann

In der dritten Lebenswoche sind Babys schon sehr aufmerksam.

Damit Sie sich auch später noch an diese wundervolle Zeit erinnern, können Sie ein Baby-Tagebuch beginnen. Machen Sie jede Woche einen festen Termin, an dem Sie in das Tagebuch schreiben. Halten Sie fest, was Ihr Kind Neues gelernt hat, was es gerne mag und was nicht und wie Sie sich als Eltern dabei fühlen. Mit Fotos und kurzen Videos können Sie die wichtigen Entwicklungsschritte auch bildlich festhalten.

Spielerische Gymnastik

Die Bewegungen Ihres Kindes sind immer noch unkoordiniert. Allerdings können Sie jetzt mit ein wenig Babygymnastik beginnen. Ihr Baby erhält dadurch neue Eindrücke und seine Verdauung wird angeregt. Übertreiben Sie es aber nicht, sondern üben Sie spielerisch und für kurze Zeit mit dem Kleinen. Fassen Sie Ihr Kind beispielweise an den Händen und bewegen Sie diese sachte hin und her. Setzen Sie sich hin und stellen Sie Ihre Füsse auf eine Erhöhung, zum Beispiel einen Schemel. Legen Sie Ihr Baby auf Ihre Oberschenkel und fahren Sie mit seinen Beinen vorsichtig Velo.

Auch beim Wickeln können Sie mit ihm spielen. Rollen Sie es zuerst in Seitenlage und dann vorsichtig auf den Bauch und wieder zurück. Achten Sie dabei immer auf die Stimmung Ihres Kindes. Wirkt es unzufrieden oder beginnt es gar zu weinen, sollten Sie mit den Übungen aufhören. Passen Sie auf, was Ihr Kind in die Finger bekommt. Ihr Baby beginnt in der 3. Lebenswoche damit, Gegenstände, die es ergriffen hat, unbewusst zum Mund zu führen.

Ab der 3. Lebenswoche schläft Ihr Baby besser in Rückenlage

Ihr Baby ändert in der 3. Lebenswoche allmählich seine Schlafposition. Die Embryohaltung mit angezogenen Armen und Beinen, die Fäuste direkt vor dem Gesicht, wird seltener. Ihr Kind beginnt, sich im Schlaf zu strecken. Es ist nun sicherer, wenn Sie es zum Schlafen auf den Rücken legen. Auch zu warme Schlafbekleidung sollten Sie meiden. So verringern Sie die Gefahr für den plötzlichen Kindstod, auch SIDS (sudden infant death syndrome) genannt.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind

Natürlich kann Ihr Baby in der 3. Lebenswoche noch nicht sprechen. Trotzdem sollten Sie regelmässig mit Ihrem Kind reden oder ihm etwas vorsingen, denn die ersten sechs Monate im Leben Ihres Babys spielen eine wichtige Rolle bei der Sprachentwicklung. Erwachsene verfallen in Gegenwart eines Babys oft unbewusst in Babysprache und sprechen in einem sanften, hohen Tonfall. Das sollte Ihnen nicht peinlich sein, denn tatsächlich ist diese Art zu sprechen sehr sinnvoll für Ihr Kind. Babys lauschen gerne hellen Tönen. Zudem können sie sich Babyvokabular wie «ei-ei-ei» oder «du-du-du» besser einprägen.

Das erste Bad

Nach der Geburt nehmen Babys zunächst eher ab- als zu. Spätestens in der 3. Lebenswoche Ihres Babys sollte sich dies wieder gefangen haben. Im ersten Vierteljahr nimmt Ihr Kleines jede Woche zwischen 150 und 200 Gramm zu. Im 5. Monat hat es meist schon das Doppelte seines Geburtsgewichts erreicht.

Kontrollieren Sie beim Windelwechseln regelmässig den Bauchnabel. Der Rest der Nabelschnur trocknet ein, verfärbt sich dunkel und fällt anschliessend ab. Sobald die Wunde abgeheilt ist, können Sie Ihr Kind baden. Die meisten Babys planschen gerne in warmem Wasser. Seien Sie also darauf vorbereitet, dass es rund um die Babybadewanne etwas nass werden kann.

An der frischen Luft

Sie können mit Ihrem Baby in der 3. Lebenswoche an die frische Luft gehen. Kleiden Sie es wettergemäss und laufen Sie eine Runde im Park oder in ruhigen Wohngebieten. Auch bei kleinen Erledigungen können Sie Ihr Kind im Kinderwagen mitnehmen. Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter nicht zu viel zumuten. Meiden Sie laute Gegenden und Menschenmengen, denn Ihr Baby nimmt diese Reize auch im Schlaf wahr. Sie müssen das Kleine aber auch nicht in Watte packen. Normale Alltagsgeräusche, beispielsweise der Staubsauger zu Hause oder die Fahrgeräusche des Autos, können sogar beruhigend wirken.


swissmom und Hello Family

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