Den richtigen Babynamen finden

Der Vorname begleitet Ihr Kind sein Leben lang. Wie Sie den richtigen Babynamen finden und was Sie dabei beachten sollten – wir haben ein paar Vorschläge.

Babynamen – wie soll unser Kind heissen?

Kurz und modern wie «Mia» oder «Ben», traditionell wie «Anna» oder «Daniel» – oder ausgefallen wie «Jalin» oder «Levin»? Bei der Wahl eines Babynamens haben es viele Eltern nicht leicht. Worauf sollte man bei der Namenswahl achten und welche Babynamen-Vorschläge lassen die Standesämter gelten?

Worauf achten bei der Wahl des Babynamens?

Die Wahl eines passenden Vornamens ist eine der ersten und wichtigsten Entscheidungen, die Eltern für ihr Kind treffen. Einmal vergeben, lässt sich der Name schliesslich nicht mehr so einfach ändern. Er begleitet das Kind sein Leben lang.

Bei der Wahl des passenden Vornamens stehen Eltern unter Druck: Der perfekte Babyname muss einige Kriterien erfüllen! Im besten Fall soll er gut klingen, eine tiefere Bedeutung haben und zur Persönlichkeit des Kindes passen. Wir haben die wichtigsten Faktoren, die Sie bei der Namenswahl bedenken sollten, für Sie zusammengefasst.

Ein Vorname, der zum Nachnamen passt

Einer der wichtigsten Aspekte, die bei einem Babynamen zu beachten sind, ist, dass dieser zum Nachnamen passt. Achten Sie darauf, dass Vor- und Nachname zusammen harmonisch klingen. So empfehlen sich für lange Nachnamen eher kurze Vornamen und umgekehrt. Ausserdem sollte der Vorname der Aussprache zuliebe möglichst nicht mit dem Konsonanten enden, mit dem der Nachname beginnt.

Und ganz wichtig: Keine Reime oder vermeintlich witzige Zusammenstellungen wie Marta Pfahl oder Anna Nass – das mag für einen Moment lustig sein, spätestens in der Schule gibt ein solcher Name anderen Kindern dann jedoch oftmals Anlass zum Mobbing. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, ungünstige Initialen wie W. C. oder A. H. zu vermeiden.

Zeitlose vs. Trend-Babynamen: Vorschläge gut prüfen

Ob «Kevin», «Justin» oder «Adele» – Film und Fernsehen lösen immer wieder Babynamen-Trends aus. Viele Jahre später assoziieren viele Menschen damit aber womöglich ganz andere Attribute. Aber auch zeitlose Dauerbrenner aus den Babynamen-Top-Ten haben ihren Nachteil. Es besteht immer die Gefahr, dass Ihre Tochter die dritte Mia und Ihr Sohn der fünfte Noah in seiner Schulklasse sein könnte. Es lohnt sich also immer, alle Babynamen-Vorschläge auf Folgendes zu prüfen:

  • Wie weit verbreitet ist der Name? Wie häufig kommt er im Bekanntenkreis vor?
  • Welchen Ruf hat er bzw. mit welchen Vorurteilen ist er belastet?
  • Ist es ein Name, der eventuell schon bald wieder aus der Mode kommt? Wird Ihr Kind auch im Erwachsenenalter gut mit dem niedlichen Trendnamen leben können? Zeitlose Namen wie «Max» oder «Sophie» mögen häufiger vorkommen, dafür können Sie sicher sein, dass sie mit ihrer Bedeutung («der Grosse», «die Weisheit») immer positiv besetzt sein werden. Hinzu kommt: Es sind einfache Namen, die schnell im Gedächtnis bleiben und nicht immer wieder buchstabiert werden müssen.

Welche Babynamen akzeptieren die Zielstandesämter nicht?

Die Schweizer Standesämter sind zwar liberal, sie orientieren sich am «Internationalen Handbuch der Vornamen» und erlauben beispielsweise beliebig viele Vornamen für ein Kind; doch die Behörden geben Regeln vor, die bei der Namenswahl beachtet werden müssen:

  • Aus dem Vornamen muss das Geschlecht ersichtlich sein. Ist der erste Name nicht eindeutig, ist ein zweiter eindeutiger Name zu vergeben.
  • Es darf sich bei dem Babynamen nicht um den Namen einer Marke oder den einer Ortschaft handeln.
  • Der Name soll das Kind nicht der Lächerlichkeit preisgeben.

Natürlich entscheidet am Ende der persönliche Geschmack von Ihnen als Eltern – denn Sie werden den Namen Ihres Kindes täglich so oft aussprechen, dass er in Ihren Ohren besser gut klingen sollte. Trotzdem: Behalten Sie bei der Namenswahl auch immer das Wohl Ihres Kindes im Auge – und das auf lange Sicht!

Werbung