Zucker und Salz

Zucker verführt schon Babys mit seiner Süsse. Ab einem gewissen Alter sind auch die salzigen Snacks bei Kindern sehr beliebt. Beide Stoffe sollten aber nur in kleinen Mengen gegessen werden. In der Babynahrung haben sie nichts verloren.

Dem Zucker auf der Spur

In der Babynahrung haben Zucker und Salz nichts verloren.

Zucker ist der Brennstoffe für Muskeln und Nerven. Daher ist er in geringen Mengen sogar wichtig für eine ausgewogene Ernährung von Kindern. Das gilt vor allem für die Süsse in Früchten, Gemüse und vollwertigen Lebensmitteln. Ein zu hoher Zuckerkonsum hingegen macht Kinder nicht nur dick, sondern kann zu gesundheitliche Problemen führen.

Nicht immer erkennt man bei einem Nahrungsmittel auf den ersten Blick, welcher und in welchen Mengen Zucker enthalten ist. Der Stoff steckt nicht nur in Süssigkeiten und Snacks, sondern auch in Fruchtjoghurts, Desserts, Ketchup, Cornflakes, Muesli und nazu in allen Fertigprodukten.

Angaben auf Verpackungen

Die meisten Hersteller schreiben den Zuckergehalt freiwillig auf die Packung. Der Blick auf die Zutatenliste gibt einen Anhaltspunkt, ob das Produkt reich an Zucker ist. Je weiter vorne das Süssungsmittel auf der Zutatenliste genannt ist, umso mehr steckt drin.

Allerdings kann sich Zucker hinter verschiedenen Namen und Inhaltsstoffen verbergen. Honig, Glucosesirup, Fructose, Saccharose, Dextrose und Invertzucker sind ebenfalls Begriffe, hinter denen sich verschiedene Zuckerarten verstecken. Gehen Sie sparsam mit zuckerreichen Lebensmitteln um – auch mit solchen, die auf den ersten Blick nicht als Süssigkeit zu erkennen sind.

Salz

Nehmen Kinder mit der Nahrung zu viel Salz zu sich, gewöhnen sie sich daran. Auch im Erwachsenenalter greifen sie dann häufiger zum Salzstreuer. Dabei erhöht ein zu hoher Salzkonsum den Blutdruck. Und Bluthochdruck kann je nach Veranlagung in einem Zusammenhang mit Schlaganfällen und Herzinfarkten stehen. Besonders Fertigprodukte enthalten oft viel Salz.

Zucker und Salz in der Babynahrung

Bei der Zubereitung der Kindernahrung sollte man beim Würzen nicht nach dem eigenen Gusto gehen. Breie für Säuglinge sollten weder Salz oder Zucker noch andere Gewürze enthalten.

Für unseren Geschmack können die Breie langweilig wirken, Kinder empfinden dies anders, weil ihre Geschmacksnerven noch sensibler sind. Da bereits im Säuglingsalter die Geschmacksvorlieben für das Erwachsenenalter definiert werden, ist es entscheidend, wie die Kindernahrung schmeckt. Geben Eltern regelmässig süsse Speisen, gewöhnt sich das Kind an diesen Geschmack und bevorzugt auch später die Süsse. Aus demselben Grund sind auch künstliche Süssstoffe für Kinder nicht geeignet. Zucker greift zudem die Zähne an. Künstliche Süssstoffe können zu Verdauungsbeschwerden führen.

Auch Salz ist in der Säuglingsnahrung nicht nötig oder kann sogar schaden. Bis zum ersten Lebensjahr sollten Kinder überhaupt kein Salz essen, da die Nieren in diesem Alter noch nicht voll entwickelt sind.

Wie viel Zucker steckt drin?GrammAnzahl Würfelzucker

Eine Handvoll Gummibonbons

50 g

6 Stück

Eine Tafel Vollmilchschokolade

100 g

15 Stück

Ein Becher Erdbeerjoghurt

150 g

6 Stück

Ein kleines Glas Cola

200 g

6 Stück

Ein kleines Glas Eistee

200 g

4 Stück

1 Portion Vanille Glace

100 g

6 Stück

1 Portion Knuspermüesli mit Schokolade

40 g

3-4 Stück

1 Esslöffel Ketchup

20 g

1,5 Stück