Hello Family Bloggerin Isabelle

Elternbett, Familienbett, Kinderbett, Gästematratze: Egal. Hauptsache Schlaf!

Wer Kinder hat, weiss: Den Platz im eigenen Ehebett hast du nicht mehr auf sicher. Obwohl man vor der Schwangerschaft hundertprozentig davon überzeugt gewesen ist, von der «unfreundlichen Übernahme» des Liebesnestes (und überhaupt der gesamten Wohnung) durch das Kind verschont zu bleiben.

Nun ja. So war es jedenfalls bei mir. Seinerzeit dachte ich, dass unser Minimenschlein stets friedlich in seinem Bettchen im eigenen Zimmer schlummern werde. Das war meine Wunschvorstellung. Oder vielleicht auch einfach vorelterliche Naivität. 

Mit nur einem Kind konnte ich meinen Vorsatz noch einigermassen aufrechterhalten. Unsere Kleine schlief meist im eigenen Bettchen ein und gesellte sich dann irgendwann zwischen Mitternacht und Morgengrauen zu uns ins Bett. Während meiner zweiten Schwangerschaft änderte sich unsere familiäre Schlafsituation dann komplett.

Ruhiger Schlaf, Kleinkind UND Babybauch sind nämlich Substantive, die sich abstossen wie Öl und Wasser. Während das Thema Schlaf in der Schwangerschaft ja sowieso schon eigenen Regeln und Unannehmlichkeiten unterliegt, hebt ein sich querlegendes Kleinkind im Elternbett die Schlafprobleme mit Babybauch auf ein nicht praktikables Level. Ihr wisst, wovon ich spreche.

Es kam dann also soweit, dass ich ins Kinderzimmer umsiedelte und es mir dort allein im Juniorbett meiner grossen Tochter bequem machte. Und da liege ich heute noch. Denn als das Baby da war, schien es mir zum Stillen die beste Lösung, das Zimmer mit dem kleinen Bündel zu teilen, das neu in unsere Familie gekommen war. 

Obwohl unsere zweite Tochter nun schon über ein Jahr alt ist und ich seit ein paar Monaten nicht mehr stille, hat sich an dieser Schlafsituation nichts geändert. Vielleicht, weil es gerade so gemütlich ist und alle zum Schlafen kommen? Vielleicht auch, weil es einfach zauberhaft ist, wenn man seinen Kindern nicht nur tagsüber, sondern auch nachts Nähe schenken kann?

Spätestens in einem Jahr, wenn wir in unser Eigenheim einziehen, werden wir schauen, ob sich schlaftechnisch etwas ändern lässt. Ich hoffe, dass sich unsere Töchter dann ein Kinderzimmer teilen. Bis dahin sehe ich es relaxt. Und freue mich über das kleine Glück, das frühmorgens im Schlafsack in seinem Bettchen steht, erwartungsvoll zu mir rüber schaut und mit unverständlichem Gebrabbel andeutet, dass nun Zeit zum Aufstehen ist.

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