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So werden die Sportferien auch ohne Skifahren zum Erlebnis

Viele Familien verbringen die Sportferien auf den Skis oder dem Snowboard. Wir nicht – wir haben keine Lust auf Schlangestehen am Skilift, rücksichtslose Pisten-Rowdies oder teure Skipässe. Wir kennen auch immer mehr Familien, die auf den klassischen Wintersport verzichten.

Doch welche Alternativen gibt es?

Sportferien* stehen vor der Türe und für viele heisst dies Ski- oder Snowboardfahren in den Bergen! Aber nicht für alle – zum Beispiel für meine Familie. Da wir selber keine Skifahrer (mehr) sind und unsere Kinder (5 und 7 Jahre alt) bis jetzt auch keine Anstalten dazu gemacht haben, verzichten wir, zumindest im Moment, auf Pistenerlebnisse. Wir ziehen andere Aktivitäten vor.

Für uns Erwachsene mag die kalte Jahreszeit wenig einladend sein, aber den Kindern macht dies nichts aus – vorausgesetzt, sie sind richtig warm eingepackt. Nebst dem Bau eines schönen klassischen Schneemanns – notabene mit Hut, Schal und Rüblinase – sind unsere Kinder auch von der eigenen Bobbahn begeistert. Zuerst wird die Bobbahn mit einer leeren Mineralwasserflasche und mit Wasser präpariert und dann saust der berühmte Schweizer Spielzeugbob immer wieder die Bahn hinunter. Wenn kein Bob vorhanden ist, geht es auch mit kleinen Plastikflaschen. Die Bobbahn kann entsprechend am nächsten Tag ausgebaut und mit Schanzen versehen werden – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.   

Ein absoluter Höhepunkt während unseren Schneeferien war ein Spaziergang durch den verschneiten Wald zu einer Feuerstelle – im Gepäck: Bratäpfel, Schlangenbrot und Orangenpunsch. Bratäpfel vom offenen Feuer und mit süsser Füllung schmecken einfach lecker!

Die klassische Schneeballschlacht darf nicht fehlen. Diese kann entsprechend erweitertet werden, z.B. mit Schneeballhandball – zehn Schüsse auf ein Schneetor und wer am meisten Treffer hält, ist der Sieger. 

Auch das Sausen auf den Pisten gehört dazu, rasant zu und her gehts beim Schlitteln. Für Kinder reichen schon kurze Hänge aus, die sie mehrmals und vor allem auch schon alleine hinunterfahren können. Und wenn man keinen Schlitten dabeihat, tuts auch eine Plastiktüte. 

Richtig rutschig wirds beim Schlittschuhlaufen, jedenfalls, wenn man wie unsere Kinder noch am Anfang steht. Für den Start helfen die verschiedenen Eislauflernfiguren wie der Pinguin und der Bär. Und spätestens bei der heissen Schoggi sind die Stürze vergessen.

Wenns draussen wirklich garstig ist, kann man sich in einem Museum die Zeit vertreiben – sehenswert sind oft die Dorfmuseen in den Skiorten. Und wer mit der weissen Pracht wirklich gar nichts anfangen kann, für den bietet sich ein Besuch in einem Hallenbad oder in einem kinderfreundlichen Wellnessbad an, wo man sich, im Wasser liegend, auf den nächsten Sommer freuen darf! 

* In den Kantonen Luzern, Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind es auch die Fasnachtsferien. 

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