Was hilft eigentlich beim Zahnen?

Wir haben gerade Pause vom Zahnen. Unsere grosse Tochter hat das Zahnen zum Glück durch, und unser Baby schenkt uns noch ein zahnloses, wenn auch unglaublich charmantes Lächeln.

Dies ist nur die Ruhe vor dem erneuten Sturm. Noch zu gut erinnern wir uns an die vielen schlaflosen Nächte.

Zähne sind eine fiese Sache. Zumindest bis man sie hat. Unsere Tochter schlief unzählige Nächte nicht, weil ihre Zähnchen sie quälten. Begleitet wurde das Zahnen jeweils von übermässigem Speichelfluss (seither machen wir uns nie wieder über Sabberlätzchen lustig), Fieber und Verdauungsproblemen.

Schlechte Laune im Familienbett

Tagsüber war unsere Tochter schlecht gelaunt, gleichzeitig aber auch sehr anhänglich. Hier half die Babytrage. In der Nacht war es immer viel schlimmer. Zu Beginn rannten wir noch bei jedem Schrei an ihr Bettchen, um sie zu trösten, irgendwann holten wir sie dann aber ganz pragmatisch in unser Bett.

Was wir alles probiert haben, um ihr das Ganze etwas einfacher zu machen: Gekühlte Beissringe und Zahngel halfen nur mässig. Die Bernsteinkette trägt sie immer noch, beim Zahnen hat sie aber wohl eher nicht gewirkt. Homöopathische Tropfen und „Kügeli“ liebte sie, aber auch hier bemerkten wir keine grosse Besserung. Pflanzliche Zahngels halfen tagsüber, nachts war das Elend aber wieder gross. Da dies bei unserer Tochter alles nicht den erwünschten Effekt brachte, haben wir uns in der Apotheke beraten lassen und ihr nachts, wenn es ganz schlimm war, einen schmerzlindernden und entzündungshemmenden Sirup gegeben. So konnten dann alle einigermassen schlafen.

Glücklicherweise hat sie die letzten Milchzähne mit etwa 25 Monaten eher früh bekommen, und sie hat nun wieder Ruhe – bis dann mit etwa sechs Jahren die bleibenden Zähne kommen.

Auf der Suche nach dem Geheimtipp

Da wir ja im Moment gespannt auf die ersten Beisserchen im Mund unseres Sohnes warten, haben wir uns natürlich jetzt schon intensiv mit weiteren Hausmittelchen befasst. In Internetforen und Facebookgruppen wird man schnell fündig. Neben den schon erwähnten Beissringen und Zahngels werden noch ganz viele weitere Hilfsmittel vorgeschlagen.

Veilchenwurzelsaft soll gut helfen. Wir lesen auch immer wieder vom gekühlten Rüebli oder der Brotrinde zum Kauen. Ein in Kamillentee getränkter Waschlappen oder Schüsslersalze werden auch oft empfohlen. Weitere Geheimtipps sind herzlich willkommen!

Wenn wir Glück haben, trifft es unseren Sohn nicht ganz so schlimm wie unsere Tochter. Wir werden aber sicher wieder mit ihm leiden und uns über jeden Zahn freuen, der draussen ist.

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