Familienalltag
Hello Family Bloggerin Isabelle

Kinderzimmer einrichten: So geht’s

Obwohl Babys anfänglich wenig fürs Kinderzimmer benötigen, setzt bei werdenden Mamas früher oder später der Nestbautrieb ein. Die Vorfreude aufs Baby ist riesig und eifrig wird nach einem Bettchen etc. gesucht. Hier ein paar meiner Einrichtungstipps, damit alle lange Freude am Kinderzimmer haben.

  • Inspiration: Bevor ihr mit dem Einrichten beginnt, solltet ihr euch überlegen, welcher Stil euch zusagt. Minimalistisch? Romantisch? Boho? Skandinavisch? Am besten surft ihr durch die gängigsten Inspirationsplattformen wie Pinterest und Instagram. Dort sucht ihr am besten nach Hashtags wie #kidsinteriors #kidsroominspo #kidsroomstyling #nurseryinspo und sammelt dabei ein paar Ideen.
  • Neutrale Einrichtung: Die wichtigsten Kinderzimmermöbel (Bett, Schrank, Regal, Kommode, Wickeltisch etc.) und Vorhänge sollten möglichst neutral und zeitlos sein, damit ihr lange Freude daran habt. Am besten bleibt ihr bei einer Marke/Linie für die Möbel. Das schafft Klarheit sowie Struktur und sorgt für den «roten Faden».
  • Mitwachsende Möbel: Ganz wichtig! Guckt, dass die Möbel mit den Minis «mitwachsen». Schafft euch beispielsweise ein Babybett an, das später zu einem Juniorbett umgebaut werden kann. Oder ein Kinderbett, das ihr zu einem Hochbett umfunktionieren könnt.
  • Raumwunder: Für Kinder ab etwa drei Jahren eignet sich ein halbhohes Bett und später ein Hochbett. Diese Betten schaffen Platz im Kinderzimmer und bieten einen gemütlichen Rückzugsort. Mit Spielmatten und Kissen könnt ihr unter dem Bett eine Ecke zum Bücheranschauen einrichten. Ein Vorhang verwandelt das Bett in eine Spielhütte.
  • Farbgestaltung: Neutrale Möbel in Weiss oder aus natürlichem Holz lassen ein Kinderzimmer gross und hell erscheinen. Gedämpfte Farben (bitte keine grellen Farbtöne wie Pink oder Froschgrün) an den Wänden schaffen Ruhe. Ihr könnt zum Beispiel eine Wand als Akzentwand bemalen oder die Wände auf halbe Raumhöhe streichen. Total angesagt sind derzeit Tapeten. Vorsicht: Weniger ist hier mehr! Verwendet maximal 2-3 Farben für die Farbgestaltung.
  • Accessoires: Bei einer neutralen Einrichtung darf die Deko farbenfroh sein. Sie sollte allerdings zu eurer Akzentfarbe passen. Verschiedene Zierkissen, schöne Bettwäsche, ein kuscheliger Teppich und ein Betthimmel verpassen dem Kinderzimmer einen Gemütlichkeitskick. Bei farbigen Wänden sehen weisse Wandregale oder solche aus Naturholz supertoll aus. Die lassen sich prima mit hübschen Kinderdingen dekorieren. Bilder, Wimpelketten, Tiertrophäen oder ein Traumfänger runden den Look ab.
  • Lichtstimmung: Licht ist mehr als nur Beleuchtung. Licht schafft Stimmung. Kombiniert eine Deckenleuchte mit einer Stehlampe, einem Nachtlicht oder einer Lichterkette. Wählt eine Beleuchtung mit warmem Licht. Perfekt ist, wenn das Licht dimmbar ist.
  • Ganz viel Stauraum: Minimalismus mit Kindern ist zwar erstrebenswert, allerdings nur schwer durchsetzbar. Denn meist liegt im Kinderzimmer ziemlich viel Kram rum. Sortiert alte und kaputte Spielsachen stets aus und sorgt dafür, dass nur die Lieblingssachen im Zimmer ihren Platz finden. Regale mit Fächern, Bettschubladen, Körbe oder Spielzeugsäcke sind superwichtig, um Ordnung im Kinderzimmer zu halten. 
  • Griffbereit für Kinderhände: Wenn sich Kinder in ihrem Zimmer selbständig bewegen können, müssen sie euch nicht immer um eure Hilfe bitten. Platziert Spielsachen in Körben so, dass sie für die Minis auf Augenhöhe und auf den ersten Blick zugänglich sind. 

Viel Spass beim Einrichten!

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