Familienalltag
Hello Family Bloggerin Deborah

Ein Tag nur für Papa

Am 3. Juni ist Vatertag. Vatertag? Ja genau, das noch relativ unbekannte Pendant des vielbeachteten Muttertages, der jeweils am 2. Sonntag im Mai stattfindet. An diesem Tag soll der Papa mal so richtig verwöhnt werden.

Schliesslich ist in der heutigen Zeit nicht mehr nur die Mama für die Erziehungsarbeit zuständig – auch Väter übernehmen mehr und mehr Verantwortung in der Kinderbetreuung und in der Hausarbeit. Sie haben es definitiv verdient, dass man auch ihnen mittels eines speziellen Tages «Danke» sagt.

«Alles Quatsch!», würde mein Mann dazu sagen. «Ich brauche keinen speziellen Tag, der wurde doch sowieso nur wieder von der Blumenindustrie erfunden.» Seine Meinung und der Ursprung des Tages sind mir total egal. Wider seines Willens (und zwar genau deshalb, weil er so wunderbar bescheiden ist), werden wir den Tag feiern.

Wir werden ihn ausschlafen lassen und ihm seinen Lieblingskuchen backen. Auf das Basteln werden wir dieses Jahr noch verzichten, da unsere Tochter noch etwas klein dafür ist. Und unser Sohn sowieso. Aber vielleicht bekommt er noch eine hübsche Zeichnung.

Danach werden wir einen schönen Ausflug machen. Und zwar etwas, das nicht nur dem Kleinkind, sondern besonders dem Papa Spass macht. Ich könnte mir gut vorstellen, ins Dinosaurier-Museum nach Aathal zu fahren. Oder einen Veloausflug ins Sihltal zu machen. Zur Feier des Tages würde natürlich auch ich den Veloanhänger mit den beiden Kindern drin ziehen. Papa soll an seinem besonderen Tag schliesslich nicht noch schwitzen müssen. An seinem Lieblingsplatz angekommen, dürfte er ein schönes Feuer machen, Schlangenbrot und Cervelats grillieren und danach noch einige Stöckchen ins Feuer werfen. Was es genau sein wird, sei noch nicht verraten. Schliesslich liest der Papa hier auch mit.

Und wenn wir nach Hause kämen, dürfte der Papa machen, was er möchte. Er könnte Joggen gehen. Oder seine Freunde treffen. Müsste sich nicht darum kümmern, zu einer bestimmten Zeit zu Hause zu sein. Denn auch als Papa kommt die Zeit, die man für sich selber hat, definitiv zu kurz.Das allerwichtigste am Vatertag: einen Teil dieser Gedanken in den Alltag zu integrieren. Dem Papa jeden Tag sagen, wie lieb man ihn hat und dass man seinen Einsatz zu schätzen weiss. Verdient hat er es auf jeden Fall!

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