Eine Oase der Ruhe

Im ehemaligen Kartäuserkloster im Kanton Thurgau scheint die Zeit im Mittelalter stillgestanden zu sein.

In den Gartenanlagen des ehemaligen Kartäuserklosters blühen im Sommer über 1000 Rosenstöcke.
Foto: Kartause Ittingen

Heute ist die Kartause Ittingen ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Denn die schweigenden Mönche, die 1461 bis 1848 hier lebten, hinterliessen wertvolle Zeugnisse: Barockkirche, Kreuzgänge, Kreuzgärten und eine vollständig eingerichtete Wohnzelle. In den Gartenanlagen blühen über 1 000 Rosenstöcke, 230 davon sind alte Sorten und 200 weitere duften fein. Die alten Mauern bergen auch das Kunstmuseum Thurgau. In Kellergewölben und ehemaligen Klausen werden heute wechselnde Ausstellungen, Kunst von Aussenseitern und Naiven, aber auch Werke des wohl berühmtesten Thurgauer Malers, Adolf Dietrich, gezeigt.

Details 

Wie?

Ab Bahnhof Frauenfeld mit dem Postauto bis Warth, Gemeindehaus. Von dort ist die Kartause Ittingen zu Fuss in 10 Min. zu erreichen. Mit dem PW Autobahnausfahrt Frauenfeld-West und den braunen Wegweisern zur Kartause Ittingen folgen.

Wann?

Mai – Sept. täglich 11 – 18 Uhr, Okt. – April Mo – Fr 14 – 17 Uhr, Sa/So 11 – 17 Uhr. An Feiertagen 11 – 17 Uhr geöffnet.

Wie viel?

Museum: Erwachsene CHF 10.–, Kinder (bis 16 Jahre) gratis.

Alter? 

Ab 10 Jahren.  

Was noch?

Rollstuhlfreundlich, telefonisch anmelden.

Adresse

Kartause Ittingen
8532 Warth
052 748 44 11
ittingermuseum@tg.ch
www.kartause.ch