Hoch ins Hochmoor

Der Moorpfad auf der Mettmenalp im Kanton Glarus zeigt anschaulich, wie das Hochmoor über Jahrtausende entstanden ist. Wer eine Übernachtung einplant, kann früh am nächsten Morgen im Kärpfgebiet Tiere in freier Wildbahn beobachten.

Im Hochmoor auf der Mettmenalp kann man unter anderem auch Murmeltiere beobachten.
Foto: shutterstock

Auf der Mettmenalp direkt nördlich des Stausees Garichti liegt ein kleines Hochmoor, gewachsen über Jahrtausende aus den Ablagerungen von Pflanzenresten. Hier überleben nur «Spezialisten». Wie ein solches Moor entsteht, welche Pflanzen darin gedeihen und wie ein Hochmoor seine «Fühler» ausstreckt, kann auf dem Moorpfad in natura studiert werden. Informationstafeln vermitteln das Hintergrundwissen und bei der Seilbahn sowie im Berggasthaus Mettmenalp gibt es eine Info-Broschüre. Wer auf die Mettmenalp fährt, sollte sich die Zeit nehmen, im Berggasthaus Mettmenalp oder im Naturfreundehaus zu übernachten. Nur so kann man am nächsten Morgen früh genug zur Tierbeobachtung im Kärpfgebiet aufbrechen, dem ältesten Wildschutzgebiet der Schweiz. Behinderte Fahrgäste können problemlos auf die Mettmenalp gelangen.

Details 

Wie?

Bus Schwande-Kies, Seilbahn Kies-Mettmenalp, Wegweisern mit Torfmoossignet folgen. 

Wann?

Die genauen Abfahrtszeiten der Luftseilbahn sind im Internet zu finden. In der Regel fährt die Luftseilbahn jedoch alle 30 Min. Dauer? Rundgang auf dem Moorpfad ca. 30 Min.

Wie viel?

Luftseilbahn Kies-Mettmen Berg- & Talfahrt: Erwachsene CHF 18.–, Jugendliche 6 – 16 Jahre CHF 9.–.

Verpflegung?

Im Berggasthaus oder in der Leglerhütte.

Alter? 

Ab 5 Jahren.

Adresse

Moorinformationspfad Garichti
Mettmenalp
8762 Schwanden
055 644 20 10
info@mettmen-alp.ch
www.mettmen-alp.ch